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PRAXIS

PRAXIS ist die Fortbildungszeitschrift der Ärztin / des Arztes mit praktischer Ausrichtung – vom Studium über die Assistenzjahre bis in die eigene Praxis. Alle Beiträge – Originalartikel, Mini- Review, Praxis-Fall und Praxis-Journal-Club sowie CME (von SGIM, SGAM und SGUM als online-Fortbildung anerkannt) und Diagnose – sind peer reviewed und zeichnen sich durch ihren hohen Praxisbezug aus; großes Gewicht wird auf problemorientierte Abklärungsstrategien gelegt. Algorithmen, Tabellen und Abbildungen werden grosszügig eingesetzt, und die Artikel werden zudem in wenigen prägnanten Aussagen, den Key messages, zusammengefasst. Exklusiv für PRAXIS-AbonnentInnen erscheint in jeder Ausgabe ein ausgewählter Beitrag der beliebten Rubrik „Practice“ aus dem BMJ auf deutsch. Mediziner-Literatur- und -Bilderrätsel sowie die Mediziner-Kunstkolumne runden jedes Heft ab. Ausserdem zeichnet sich PRAXIS durch völlige redaktionelle Unabhängigkeit aus.

PRAXIS ist gelistet in Medline, EMBASE und Scopus.



ISSN (print) 1661-8157
ISSN (online) 1661-8165

18/2005

Erscheinungsdatum 2005-05-04

Übersichtsartikel

Klinik für Allgemein- und Transplantationschirurgie, Universitätsklinikum Essen

M. Bockhorn, A. Frilling, S. Nadalin, F. Weber, S. Beckebaum, M. Malago, Ch.E. Broelsch

Neue Techniken in der Lebertransplantation

New Techniques in Liver Transplantation

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Zusammenfassung

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Innovative chirurgische Techniken, gezielte Immunsuppression und verbessertes postoperatives Management haben bei der Lebertransplantation ein Patienten- und Organüberleben von 80% bis 90% ermöglicht. Dies hat nicht nur zu einer Erweiterung der Indikation zur Transplantation, sondern auch zu einer Vergrösserung der Anzahl potenzieller Empfänger für ein Organ auf der Warteliste geführt. Demgegenüber steht ein wachsender Organmangel. Trotz unterstützender Gesetzgebung, medialer Präsenz und Versuchen, Aufklärungsarbeit innerhalb der Bevölkerung zu leisten, bleibt die Anzahl der Spenderorgane konstant, ohne den wachsenden Bedarf an Organen ausreichend decken zu können. 2002 betrug die Mortalität auf der Warteliste für eine Spenderleber 20%. Mittlerweile existieren eine Reihe von Therapieverfahren, um dem wachsenden Organmangel zu begegnen. Die Transplantation marginaler Organe oder die Durchführung von Domino-Transplantationen gehören ebenso dazu wie die Lebendspendelebertransplantation (LSLT) oder die Split-Lebertransplantation (SLT).

Schlüsselwörter

Lebendspendelebertransplantation - Lebertransplantation - Organmangel - Spender, marginaler - Split-Transplantation

Abstract

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Due to innovative surgical techniques, improved immunosuppressive regimens and better postoperative management, orthotopic liver transplantation achieved patient and allograft survival rates of 80 to 90% that have expanded both the indications for transplantation as well as the number of potential recipients awaiting liver transplantation. One of the major challenges facing organ transplantation is the current shortage of donors. Despite supportive legislation, media network systems and the attempt to raise public awareness, the actual donor numbers have remained relatively constant and do not meet the growing need for more organs. In 2002 the mortality among patients waiting for a liver organ reached 20%. Among the several measures that can be undertaken to expand the donor pool is the use of previously unused donors, such as marginal livers, domino-, split- or living related liver transplantation.

Key words

livertransplantation - living related liver transplantation - split livertransplantation


doi:10.1024/0369-8394.94.18.735

PRAXIS, Seite 735 - 741, Band 94, 2005, Heft 18 © Verlag Hans Huber, Bern



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