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Häusliche Gewalt erkennen und richtig reagieren

Fachstelle für Gleichstellung Stadt Zürich / Frauenklinik Maternité, Stadtspital Triemli Zürich / Verein Inselhof Triemli, Zürich (Hrsg.)

Häusliche Gewalt erkennen und richtig reagieren

Handbuch für Medizin, Pflege und Beratung

2., überarb. u. erw. Aufl. 2010. 336 S., 3 Abb., 14 Tab., 2f, Kt

ISBN: 978-3-456-84826-6

EURO 29.95 / CHF 49.90 in den Einkaufskorb legen

erschienen 23.03.2010

Fachleute des Gesundheitswesens sind oft die ersten, an die sich Menschen wenden, die Gewalt in der Familie oder in der Partnerschaft erlebt haben. Dieses Handbuch informiert über die Hintergründe und Folgen von häuslicher Gewalt, zeigt die verschiedenen Interventionsmöglichkeiten auf und gibt Anleitungen, wie im konkreten Fall reagiert werden kann.

Häusliche Gewalt umfasst verschiedene Formen von körperlicher, psychischer und sexueller Gewalt. In der Schweiz erfährt jede fünfte Frau im Laufe ihres Lebens körperliche und/oder sexuelle Gewalt in einer Paarbeziehung. Fachleute des Gesundheitswesens sind oft die ersten, an die sich Menschen wenden, die Gewalt in der Familie oder in der Partnerschaft erlebt haben. Sie können deshalb entscheidend zu einer frühzeitigen und fachgerechten Behandlung und Unterstützung von Gewaltopfern beitragen.
Dieses Handbuch informiert über die Hintergründe und Folgen von häuslicher Gewalt, zeigt die verschiedenen Interventionsmöglichkeiten auf und gibt Anleitungen, wie im konkreten Fall reagiert werden kann. Anhand des Projekts «Häusliche Gewalt – wahrnehmen – intervenieren» an der Frauenklinik Maternité, Stadtspital Triemli, Zürich wird beispielhaft ein Konzept gegen häusliche Gewalt in einer Institution des Gesundheitswesens vorgestellt.
Eigene Kapitel befassen sich mit der Situation von Täterinnen und Tätern, mit männlichen Opfern, mit Jugendlichen und älteren Menschen, die häusliche Gewalt erfahren, und mit den Auswirkungen von häuslicher Gewalt auf die Kinder.
Das Handbuch richtet sich an Fachleute, die im weitesten Sinne im Gesundheitswesen tätig sind: in der Arztpraxis, im Spital, in der psychotherapeutischen Praxis, in der spitalexternen Pflege und in Beratungseinrichtungen.

«Zwanzig Autorinnen und Autoren, alle ausgewiesene Fachpersonen, beleuchten das Thema von verschiedenen Seiten und bieten von Hintergrundwissen bis zu praktischen Anleitungen und Fragebögen ein äußerst hilfreiches Nachschlagewerk. ... Dieses Handbuch ist meiner Meinung ein ‘must‘ für PsychotherapeutInnen, HausärztInnen, Beratungsstellen und Spitäler. Die Lektüre ist eine Bereicherung für PraktikerInnen.» (Doris Signer-Brandau, à jour)
«Läge es in meiner Kompetenz, würde ich das Buch zur Pflichtlektüre für Seelsorgeausbildung und Pfarramt erklären.» (reformierte presse)


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