Die Zeitschrift für Neuropsychologie ist das Publikationsorgan für Beiträge aus neuropsychologischer Forschung und Praxis.
Neuropsychologie wird dabei als interdisziplinäre Wissenschaft verstanden. Sie zielt auf die Beschreibung und Erforschung der Zusammenhänge zwischen psychologischen Verhaltens- und Erlebensaspekten und Erkenntnissen der experimentellen und klinischen Neurowissenschaften wie Neurologie, Neurophysiologie, Neuropsychopharmakologie, Neurobiologie und Neuroanatomie sowie der Neurolinguistik ab.
Die in der Zeitschrift veröffentlichten Beiträge sollen sowohl Grundlagenforschung aus der human- und tierexperimentellen Neuropsychologie als auch die Theorie und Praxis der neuropsychologischen Diagnostik und Rehabilitation repräsentieren.
Folgende Rubriken sind vorgesehen:
Empirische und theoretische Originalarbeiten; max. 35 Manuskriptseiten inkl. Abbildungen, Tabellen und Literaturverzeichnis (55.000 Zeichen mit Leerzeichen).
Brief Report; max. 10 Manuskriptseiten (15.000 Zeichen)
Review-Artikel (Übersichtsarbeiten); max. 35 Manuskriptseiten (55.000 Zeichen).
Forum (Diskussionsbeiträge zu bestimmten Themen); insgesamt max. 35 Manuskriptseiten (55.000 Zeichen).
Case reports (Falldarstellungen); max. 15 Manuskriptseiten (24.000 Zeichen).
Buch- und Testbesprechungen; max. 2 bzw. 5 Manuskriptseiten (3000 bzw. 8000 Zeichen).
Außerdem sind Nachrichten der Gesellschaft für Neuropsychologie (GNP), der deutschen Gesellschaft für Neurotraumatologie und Klinische Neuropsychologie (DGNKN) und Tagungshinweise vorgesehen.
Manuskriptgestaltung
Formatierung
Das vollständige Manuskript muß ausnahmslos - d.h. inklusive Zitaten, Literaturhinweisen, Anmerkungen der Autoren, Legenden zu Abbildungen sowie den kompletten Tabellen - mit zweifachem Zeilenabstand formatiert werden. Die Ränder müssen mindestens 2,5 cm breit sein. Titelseite, Zusammenfassungen (englisch und deutsch), Literaturhinweise, Fußnoten, Tabellen mit Erläuterungen, Legenden zu den Abbildungen und die Abbildungen selbst müssen jeweils auf separaten Seiten vorliegen. Sie müssen in der angegebenen Reihenfolge sortiert werden, wobei die Textseiten zwischen den Zusammenfassungen und den Referenzen liegen. Alle Seiten müssen fortlaufend durchnumeriert werden. Tabellen und Abbildungen werden am Ende des Manuskripts hinzugefügt.
Titelseite und Zusammenfassungen
Seite 1 enthält den Titel des Beitrages sowie Namen und Anschrift des Autors; auf der ersten Seite unten erscheint ein Kurztitel (nicht mehr als 35 Anschläge) sowie die volle Postanschrift des Autors, bei mehreren Autoren desjenigen Autors, der die Korrekturabzüge erhalten soll. Seite 2 enthält die deutsche, Seite 3 die englische Zusammenfassung (bei englischsprachigen Artikeln umgekehrt). Der Titel darf nicht mehr als 12 Wörter beinhalten. Die beiden Zusammenfassungen dürfen jeweils eine Länge von 120 Wörtern nicht überschreiten.
Absätze und Überschriften
Jeder Absatz sollte nicht nur einen Satz, aber auch nicht mehr als eine Seite umfassen.
Die hierarchischen Ebenen der Überschriften müssen die logische Struktur des Artikels widerspiegeln. Alle Überschriften in der gleichen hierarchischen Ebene müssen in derselben Formatierung erscheinen.
Abkürzungen
Zugunsten des interdisziplinären Verständnisses sollen alle unnötigen Abkürzungen im Text, in Tabellen und Abbildungen vermieden und alle notwendigen Abkürzungen erklärt werden. Ggflls. soll der Artikel durch ein Abkürzungsverzeichnis ergänzt werden.
Fußnoten
Auf Fußnoten sollte soweit wie möglich verzichtet werden. Wo unvermeidbar, werden sie im Text fortlaufend durchnumeriert und mit den laufenden Nummern auf ein gesondertes Blatt geschrieben.
Tabellen und Abbildungen
Die einzelnen Elemente der Abbildungen müssen groß genug sein, damit man sie auch
nach Verkleinerung auf das Format der Zeitschriftenspalten oder -seiten lesen kann. Die Zeichengröße/Buchstabengröße darf in jeder Abbildung um nicht mehr als vier Punkte variieren.
Von allen Abbildungen müssen qualitativ hochwertige Laserausdrucke vorliegen, die eine Größe von 22 x 28 cm nicht überschreiten. Jede Abbildung wird auf der Rückseite mit ihrer Nummer und dem Kurztitel des Artikels beschriftet. Alle Abbildungen und Tabellen müssen im Text erwähnt werden und sind (separat für Abbildungen und Tabellen) in der Reihenfolge durchzunumerieren, in der sie im Text vorkommen. Jede Tabelle soll auf einem gesonderten Blatt geliefert werden. Unter der Nummer der Tabelle soll ein kurzer beschreibender Titel stehen, darunter die Tabelle selbst.
Literaturhinweise
Alle Literaturhinweise sind nach den Richtlinien der American Psychological Association (APA) zu gestalten und müssen sowohl im Text als auch im Literaturverzeichnis aufgeführt werden. Die Zitate im Text und die Angaben im Literaturverzeichnis müssen sowohl in der Schreibweise als auch im Erscheinungsjahr übereinstimmen. Die Titel der Zeitschriften sollen im Literaturverzeichnis voll ausgeschrieben werden. Die Literaturhinweise (sowohl im Text bei Angabe mehrerer Quellen als auch im Literaturverzeichnis) werden alphabetisch nach den Nachnamen der Autoren sortiert. Wenn mehr als eine Veröffentlichung von demselben Autor in einem Jahr zitiert wird, so sind die Suffixe a, b, c, usw. (z.B. "Smith, 1968a") anzufügen. Das Suffix erscheint dann auch im Literaturverzeichnis.
Hier einige Beispiele für Literaturangaben im APA-Stil:
Zeitschriftenartikel: Prange, H.W., Menck, S., Beuche, W., & Voth, E. (1990). Aktuelle Entwicklungen in Diagnostik und Therapie der Herpes-Simplex-Enzephalitis. Aktuelle Neurologie, 17, 158-163.
Bücher: Posner, M.I., & Marin, O.S.M. (1985). Attention and performance XI. Hillsdale: Lawrence Earlbaum Associates.
Reader: Russell, W.R. (1969). The traumatic amnesias. In P.J. Vinken, & G.W. Bruyn (Eds.), Handbook of clinical neurology, Vol. III. Amsterdam: North-Holland and Wiley.
Bei aufeinanderfolgenden Literaturstellen, die mit dem gleichen Erstautor beginnen, dem ein oder mehrere weitere Autoren folgen, richtet sich die Zitier-Reihenfolge nach dem Anfangsbuchstaben des zweiten Autors, unabhängig von der Anzahl weiterer Autoren. Referenzen im Text haben die folgenden Formen: "Gross (1965) fand, daß..." oder "gegensätzliche Befunde (Wagner, 1972) lassen erkennen, daß...". Wenn Referenzen bis zu vier Autoren haben, werden alle zitiert "(Smith, Henderson, McKay, & Cooper, 1975)" bei mehr als vier Autoren "(Lang et al., 1975)".
Einreichung des Manuskripts
Die Manuskripte sollen in deutscher oder in englischer Sprache abgefaßt und in dreifacher Ausfertigung (einschließlich des Originals), mit kamerafertigen Vorlagen der Abbildungen (bei Halbton-Abbildungen, wie CT u.ä. mit zwei Fotoabzügen der Originale) an den geschäftsführenden Herausgeber oder an einen der Mitherausgeber geschickt werden.
Die Manuskripte werden von zwei unabhängigen Gutachtern beurteilt. Die Beurteilungen werden den Autoren in vollem Wortlaut mitgeteilt.
Die endgültige und zur Publikation angenommene Textversion sollte nach Möglichkeit auf Diskette abgeliefert werden (MS-DOS/IBM-kompatibel).
Mit der endgültigen Annahme des Manuskriptes geht das Copyright für alle Länder und Sprachen auf die Herausgeber und den Verlag über. Pro Artikel werden 50 Sonderdrucke kostenlos zur Verfügung gestellt.
wwwadmin@hanshuber.com, 27. Dezember 2000